
Das Gebäude, in dem sich das Museum befindet, liegt in dem malerischen historischen Ort San Lorenzo in Monte, in der Nähe der tausendjährigen Pfarrkirche.
Der Bestand des Museums der Medaillenkunst und der Stadt Buja ist durch Schenkungen, den Erwerb und die Bergung archäologischer Funde entstanden.
In einem Teil des Museums befindet sich das Städtische Museum von Buja, in dem der Besucher Informationen zur Geschichte und Identität der Stadt erhält. Von großer Bedeutung ist die Ausstellung der wunderschönen, besonderen „Maßkrüge“ bayrischer Tradition aus Ton oder dekoriertem Glas, die ein wertvolles Erbe bilden, das auf bewegende Manier an die friulanische Emigration im 19. und 20. Jahrhundert erinnert.
Der andere Teil des Museums ist der Medaillenkunst gewidmet und soll diesen Fähigkeiten und spezifischen Ausdrucksformen Tribut zollen. Das Museum ist in verschiedene Bereiche unterteilt. Besonders interessant ist der Bereich „Meister und Graveure aus Buja“: Interessante und bedeutende Werke, mit denen die Künstler aus Buja ein künstlerisches und kulturelles Erbe geschaffen haben, das Buja zur „Stadt der Medaillenkunst“ gemacht hat.
Ein anderer Bereich ist der thematischen Sammlung „Das Erdbeben in der Medaille – Hommage an das Friaul“ gewidmet. Es ist die einzige Sammlung, die dem Erdbeben gewidmet ist, welches das Friaul 1976 erschütterte.
Im Museum ist auch ein weiteres spezielles Erbe zu sehen, nämlich die Sammlung von Pietro Giampaoli, die er dem Museum hinterließ: Herausragende Werke sind die Portraits von Ehefrau Letizia Savonitto und den fünf Kindern. Diese Werke befinden sich in verschiedenen Arbeitsphasen, und auf einigen Gipswerken sind immer noch die Verbesserungen zu sehen, die der Künstler, der stets nach künstlerischer Perfektion strebte, ausgeführt hat. Besucher erhalten zudem Informationen hinsichtlich der Entstehung der berühmten silbernen 500 Lire Münze, von der der Italienische Staat mehr als hundert Millionen Exemplaren prägen ließ.