In Forgaria, im Palazzo des Rathauses, ist eine Dauerausstellung mit archäologischen Fundstücken eingerichtet, die im Zuge der Ausgrabungen im Ortsteil Zuc Scjaramont oder auf dem Hügel von Castelraimondo entdeckt wurden.
Die Besichtigung beginnt mit einer kompletten Beschreibung des Ortes, dann geht man weiter zum Leben auf dem Hügel mit der Unterteilung in vier Zeitabschnitte, dem vorrömischen, römischen, nachrömischen und dem hochmittelalterlichen, dem mittelalterlichen und der Renaissance.
Man veranschaulicht die ersten Bewohner des Hügels zur vorrömischen Zeit, als ein befestigtes Dorf entstand, das den Transit der Waffen und des Eisens kontrollierte, die über die Alpen an die Nordadria gelangte und das nun im IV. Sektor der archäologischen Ausgrabungsstätte zu sehen ist.
Neben zahlreichen Gegenständen zeigt die Ausstellung auch zwei herrliche Münzen, eine enthält eine Sektion mit Scherben aus Rohkeramik aus der vorrömischen Zeit.
Außer der Dauerausstellung ist auch das Gebiet der Grabungen zu sehen, das zu einem Archäologischen Park wurde. Die ersten Funde des Hügels gehen auf das XIX. Jahrhundert zurück, kamen aber erst nach dem Erdbeben von 1976 zum Vorschein, als man mit den archäologischen Ausgrabungen begann und dadurch zahlreiche Bauten, Gegenstände und Materialien ans Tageslicht beförderte.