
Die Gräfin Giuditta de Claricini verfügte testamentarisch vor ihrem Tod die Gründung der Stiftung de Claricini-Dornpacher, die der Verwaltung ihres Hab und Guts und der Instandhaltung der gleichnamigen Villa dienen sollte, die heute als eine der typischen venezianischen Villen des Östlichen Friauls angesehen wird.
Zum gesamten Komplex, der etwa um 1650 erbaut wurde, gehören das Herrenhaus, der Ehrenhof vor dem Hauptgebäude und der Hof auf der rechten Seite, wo sich das Bootshaus und die rustikalen Gebäude befinden.
Der eindrucksvollste Teil der gesamten Sammlung ist zweifelsohne die Gemäldegalerie und die Originaleinrichtung. In der Villa befinden sich auch ein wertvolles Privatarchiv und eine umfangreiche Bibliothek. Im Inneren der Villa fallen insbesondere die Türen des Hauptsaals im ersten Stock ins Auge. Sie sind wunderschön und mit Jagdszenen und ländlichen Motiven verziert. Sie stammen aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Auf der Rückseite des Hauptgebäudes befindet sich ein nach Süden ausgerichteter italienischer Garten, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts angelegt wurde. Der mit Steinen gepflasterte, von Zitronenbäumen gesäumte Weg teilt den Garten mit seinen Springbrunnen und Statuen.