

Das für Besucher geöffnete Archäologische Freilichtmuseum auf dem natürlichen Hügel, der die Ortschaft Osoppo dominiert, ist durch die Überlagerung verschiedener Bauwerke und Ereignisse in verschiedenen Epochen entstanden.
Aufgrund seiner strategischen Lage wurde der Hügel im Laufe der Jahrhunderte sowohl als Festung als auch als Beobachtungsposten benutzt, da man von ihm aus eine gute Sicht auf die Verkehrswege hat, die die friulanische Ebene mit dem alpinen Gebiet verbinden.
Es gibt Zeugnisse, die darauf hinweisen, dass der Hügel ab dem zweiten Jahrhundert v. Chr. von den Römern besiedelt war. Das Freilichtmuseum auf dem Hügel von Osoppo kann jederzeit das ganze Jahr über besucht werden.
Der Rundgang beginnt an der „Napoleonischen Straße“, führt am „Österreichischen Tor“ vorbei, entlang an der venetischen Bastion und am Tor des zweiten Walls vorbei. Das erste Gebäude, auf das man stößt, ist die Kirche zum Heiligen Petrus. Sie wurde zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert nach dem Entwurf von Domenico Rossi erbaut, jedoch nie fertiggestellt. Im Inneren der Kirche sind archäologische Reste der ursprünglichen Kirche zu sehen.
Neben den befestigten Bauwerken, den Laufgräben und den Terrassen gelangt der Besucher auf dem eindrucksvollen Rundgang auch zu dem Bereich, in dem Spuren fossiler Lebewesen bewundert werden können: Zu sehen sind Dutzende Fußspuren von Tieren, die vor zwei bis zehn Millionen Jahren, d.h. im Känozoikum, gelebt haben.