

Das Bergbaumuseum erzählt die Geschichte des Bergwerks und der Fördertätigkeit in der Gegend von Cludinico, mit der in der Mitte des 19. Jahrhunderts begonnen wurde. Aufgrund dieser Tätigkeit war die Ortschaft lange Zeit ein echtes Bergwerkdorf mit Schlafsälen, Mensen und verschiedenen Anlagen. Neben der Dauerausstellung kann auch ein Kilometer des Stollens besichtigt werden: Er ist beleuchtet und erstreckt sich über vier Niveaus. Die Holztreppen zum Ab- bzw. Aufstieg wurden rekonstruiert. Zur Zeit der maximalen Produktionsmenge arbeiteten im Bergwerk 1600 Personen, die nicht nur aus Karnien, sondern auch aus Sizilien und anderen Gegenden Italiens kamen. Die Fördertätigkeiten erfolgten hauptsächlich an drei Orten, nach denen die einzelnen Bergwerke benannt wurden: „Rio Malon“, „Creta d’Oro“ bzw. Cludinico und „Vareton“ bzw. Rio Furioso.