Die schönste Krippe von Sutrio ist zweifelsohne die Dauerkrippe „Presepe di Teno“: Sie wurde in dreißigjähriger Arbeit von Gaudenzio Straulino (1905-1988), einem Handwerkermeister, tüchtigem Schnitzer und aufmerksamem Beobachter, angefertigt.
In der Krippe, die durch perfekte mechanische Mechanismen zum Leben erweckt wird, sind in Miniatur die traditionellen Bräuche des Dorfes dargestellt.
Die Krippe von Teno ist keine Krippe im herkömmlichen Sinne des Wortes, sondern vielmehr ein einzigartiger ethnographischer Querschnitt der Traditionen, der Lebensumstände, der Arbeiten und der Bräuche der Bergwelt Karniens.
Sein geliebtes Dorf ist die Kulisse für die Krippe, mit seinen Häusern mit Bogengängen und Loggien aus dem 18. Jahrhundert und der Kirche mit den zwei Glockentürmen (nicht nur mit einem, so wie einst) und einigen Holzbauten, die von den typischen Bauwerken der Berggebiete erzählen, die heute fast verschwunden sind.
Originalgetreu nachgebaut sind einige Werkstätten, z.B. Mühlen, Sägewerke und Gerstenschälmaschinen. Anhand der mechanischen Bewegung der Getriebe und der Arbeitsgeräte werden die spezifischen Arbeitsphasen rekonstruiert. Dank der elektronischen Anlage erlebt die Krippe auch den Wechsel von Tag und Nacht. Nach der stillen, sternklaren Nacht gehen im Morgengrauen die ersten Lichter in den Häusern an und die täglichen Arbeiten beginnen